Wie beziehen wir die Schüler*innen am besten mit ein?
Praxis und Beispiele
Antwort
In Sachen Schultoiletten ist die Einbeziehung der Schüler*innen zentral, denn sie sind die Hauptnutzer*innen und kennen sich ohnehin am besten in den Anlagen aus. Trotzdem gilt ein Grundsatz der Zusammenarbeit: Kinder und Jugendliche sollten im Schukontext immer von Erwachsenen unterstützt werden. Ziele und Wege werden gemeinsam verhandelt und vereinbart. Am besten gelingt das zusammen mit dem gewählten Gremium der Schüler*innenvertretung. Gemeinsam kann zum Beispiel ausgerufen werden, dass sich alle an einer Mitwirkung Interessierten melden können.
Ein weiteres gutes Beispiel ist die Kommunikation über die Klassersprecher*innen, die die Aktivitäten in die Klassen tragen.
Über eine Umfrage zu den Bedürfnissen, Wahrnehmungen und Wünschen kann die gesamte Schulgemeinschaft erreicht werden.
Beteiligung sollte freiwillig, niedrigschwellig und ernst gemeint sein.
Nicht alle Schüler*innen möchten gleich viel Verantwortung übernehmen und das ist völlig in Ordnung. Wichtig ist, dass es unterschiedliche Möglichkeiten der Mitwirkung gibt: vom kurzen Feedback bis zur aktiven Mitarbeit in einer Toiletten‑AG oder Projektgruppe. Entscheidend ist, dass Beiträge sichtbar aufgegriffen werden und nicht folgenlos bleiben. Nur so entsteht das Gefühl: Unsere Meinung zählt wirklich.