Schritt 2: Macht den Toiletten-Check, schaut genau hin und versteht die Lage
Findet heraus, was die Probleme sind
Wer etwas verbessern will, muss erst einmal verstehen, was nicht gut läuft. Und warum. Habt ihr die Toiletten mal genauer inspiziert und auf all die Kleinigkeiten geachtet? Nutzt es, dass ihr jetzt ein Team seid und jede*r Einzelne bei der Inspektion etwas anderes findet, was ein wichtiges Indiz sein kann. Ihr seid bei den Toiletten unterschiedlicher Meinung? Kein Problem, dann diskutiert es.
Herausforderung
Verstehen, warum die Lage überhaupt ist, wie sie ist. Dabei alle zu Wort kommen lassen und ihre Sichtweise respektieren, auch wenn man selbst anderer Meinung ist. Offen sagen, was einen stört, und klare Worte finden.
Ziel
Einen möglichst genauen Eindruck vom Zustand der Toiletten bekommen. Ein Meinungsbild innerhalb und außerhalb des Teams einfangen, wie die Toiletten wahrgenommen und benutzt werden. Je genauer die Analyse ausfällt, desto besser werden die Lösungen funktionieren.
Ergebnis
Ihr wisst jetzt ziemlich gut über eure Schultoiletten Bescheid und könnt genau sagen, woran es hakt. Das ist viel besser als „Es gibt da Probleme“ oder „Die sind halt nicht gut“. Ihr kennt nun nicht nur die Probleme, sondern auch die Ursachen dafür.
Euer Plan für die Analyse
Nutzt eure Sinne
Klingt komisch, ist aber das einfachste Mittel. Macht mit eurer Gruppe eine gemeinsame Toilettenbegehung und nutzt eure Augen, Ohren, Nase und Hände, um den Zustand der Toiletten zu untersuchen. Die Übung „Vier-Sinne-Inspektion“ ist der beste Start in die Analyse. Versucht, möglichst auch Personen von der Reinigung, dem Hausmeisterdienst oder der Schulleitung für die Begehung anzufragen.
Tragt die Probleme zusammen und redet Klartext
Trefft euch und sprecht über die Ergebnissen eurer Inspektion für eine erste Auswertung. Hier schildern alle ihre Eindrücke von der Begehung, benennen Probleme und formulieren erste Wünsche. Lasst alle zu Wort kommen und haltet fest, wie die Stimmungslage ist. Das geht gut mit der Übung „Jede Stimme zählt“. Jede? Ja, jede.
Analysiert die Gründe und Ursachen für die Probleme
Manche Probleme scheinen ganz klar – die Papierhandtücher werden z. B. neben den Mülleimer geschmissen. Aber warum? Findet heraus, was dahinter steckt und ihr werdet überrascht sein, wie kleine Ursachen eine große Wirkung haben können. „Warum? Darum!“ ist eine gute Übung, um den Ursachen auf die Schliche zu kommen.
Bleibt flexibel
Es ist super, wenn ihr die drei Übungen in der genannten Reihenfolge macht, damit ihr besser versteht, warum eure Toiletten sind wie sie sind. Aber wir wissen auch, dass das nicht immer möglich ist. Fühlt euch frei, nur die Übungen zu benutzen, die für euch Sinn machen. Sie sollen euch einen Weg zeigen, euch aber nicht festnageln.
Fragen und Antworten rund um den Toiletten-Check
Alle Fragen und Antworten ansehenStolpersteine und wie du damit umgehst
Ihr seid mitten im Thema: wie schlimm ist die Lage wirklich und warum gibt es Probleme? Lasst euch nicht irritieren, wenn nicht alle sofort eure Mission unterstützen. Wichtig ist, dass ihr kommuniziert, was ihr tut und wer ihr seid. Sprecht gezielt wichtige Personen für euer Vorhaben an. Vielleicht machen es diese Tipps für euch leichter: